Die Schulung unserer Familienbegleiter gliedert sich in ein Grund- und Aufbaumodul: Das Grundmodul beinhaltet schwerpunktmäßig Übungen zur Schulung der Wahrnehmung und der Kommunikationsfähigkeit. Es geht um Gefühle, Konflikte und Rituale sowie um den eigenen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer.
Beim Aufbaumodul kommen Erwachsenenhospizhelfer und andere vorqualifizierte „Ehrenamtliche“ dazu. Die Familienbegleiter werden mit den spezifischen Eigenschaften der Kinderhospizarbeit vertraut gemacht. Zudem werden grundlegende Aspekte der Kinderpalliativmedizin vermittelt. Pflegende, Sozialarbeiter, Pädagogen, Juristen und Angehörige – auch anderer Kulturen (Islam, Judentum) – berichten praxisnah und verdeutlichen die Notwendigkeit des verantwortungsvollen Umgangs mit den betroffenen Familien. Im Rahmen von Rollenspielen ist eine intensive Auseinandersetzung mit und eine reflektierte Vorbereitung auf den späteren Einsatz in den Familien möglich und notwendig.
Ein wichtiger Punkt ist das Thema „Trauerbegleitung“, mit dem sich unsere „Ehrenamtlichen“ an drei ergänzenden Tagesseminaren genauer befassen. Die Begegnung und Auseinandersetzung mit der eigenen Trauer hilft, die Situation der Familienmitglieder besser zu verstehen.
Für alle Teilnehmer werden nach Abschluss der Schulung regelmäßig Fortbildungen angeboten. Einmal monatlich treffen sich alle Familienbegleiter – auch die, die momentan nicht eingesetzt werden – zum Erfahrungsaustausch bzw. zur Supervision.


